Bush kommt...


Die Bundesregierung rechnet fest damit, dass der amerikanische Präsident George W. Bush im Februar Deutschland besucht. (..) Bush wird nach Informationen der Financial Times auch amerikanische Soldaten in Deutschland besuchen. Dieses Treffen könnte in Heidelberg stattfinden, wo unter anderem das Hauptquartier der US-Landstreitkräfte in Europa untergebracht ist. (FT, 13.12.2004)
Im gleichen Artikel heißt es über den irakischen Ministerpräsidenten Ijad Allawi: Mehrere mutmaßliche Islamisten hatten offenbar auf ihn einen Anschlag in Berlin geplant. Die vage Formulierung deutet schon darauf hin: Der Allawi-Anschlag wurde erfunden, wie diese Zeitung schreibt.


Irak: Terror und Widerstand


Nachdem sie einen Revolver und ein AK-47-Gewehr gefunden hatten, befahlen der Anführer der Einheit, der Feldwebel Michael W., und der Gefreite Brent M. dem Familienvater, ihnen ins Haus zu folgen. Waffenbesitz ist im Irak allerdings auch unter der Zivilbevölkerung wegen der Sicherheitslage durchaus üblich und erlaubt. Im Haus wurden dann nicht mehr allzu viele Worte gewechselt. "Du weißt, was du zu tun hast", soll W. zu M. gesagt haben. Der fragte: "Kann ich ihn erschießen?" Die Antwort: "Erschieß ihn!" M. schoss dem Iraker zweimal in den Kopf.

Ein Mord von inzwischen zwölf bekannt gewordenen Erschießungen von Irakern durch US-Soldaten seit die Videosequenz mit der Hinrichtung eines verwundeten Irakers an die Öffentlichkeit kam. Mindestens 100 Gefangene sind laut Spiegel in Irak, Afghanistan und anderswo gefoltert worden, mehr als zwanzig starben dabei. Nach offiziellen Zahlen. Bei der Erstürmung Falludschas setzt die US-Armee Napalm ein. Doktoren, Journalisten und Kleriker, die Zeuge des US-Massakers werden, werden zum Schweigen gebracht. Insgesamt sind durch den Krieg mindestens 100000 Iraker getötet worden.

Die CIA, mit ihre größten ausländischen Zentrale im Irak vertreten, beurteilt die Aussichten für die Besatzungstruppen immer schlechter. Das ist wenig überraschend. Denn um so mehr das Ausmaß des US-Terrors auf irakischem Boden bekannt wird, um so unwahrscheinlicher wir die Version der Bush-Administration über den irakischen Widerstand. Es braucht keine Politikwissenschaftler, um zu sehen, dass es beim Widerstand im Irak nicht um eine Handvoll "ausländischer Terroristen" geht, sondern um die Auflehnung einer Bevölkerung gegen ihre systematische Terrorisierung.


US-Armee im Irak: Die Zeugen beseitigen


Im Irak mehrern sich die Hinweise, dass die US-Armee systematisch die Zeugen ihres Angriffs beseitigt. Naomi Klein liefert im britischen Guardian detaillierte Beweise.

"We don't do body counts," said General Tommy Franks of US Central Command. The question is: what happens to the people who insist on counting the bodies - the doctors who must pronounce their patients dead, the journalists who document these losses, the clerics who denounce them? In Iraq, evidence is mounting that these voices are being systematically silenced through a variety of means, from mass arrests, to raids on hospitals, media bans, and overt and unexplained physical attacks.


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