FAZ will Linkspartei aus TV verbannen


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Die FAZ will die Linkspartei aus dem Fernsehen verbannen. Marx schrieb bekanntlich: "Die herrschenden Ideen sind die Ideen der Herrschenden" und die FAZ fragt sich daher berechtigter Weise: Warum taucht die WASG eigentlich dauernd im Fernsehen auf? (FAZ, 19.7.2005)
"Warum? Warum durfte Oskar Lafontaine am Donnerstag der vergangenen Woche zur besten Sendezeit, direkt nach der "Tagesschau", im ersten Programm "Farbe bekennen"? Und warum hat der Parlamentskanal Phoenix zwei Wochen zuvor den Wahlparteitag der WASG stundenlang übertragen? Das war schon ein denkwürdiger Tag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ... Doch warum hat "Die Linkspartei" auch derart leichtes Spiel mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Wieso gibt es nicht das leiseste Innehalten, bevor im Programm Platz gemacht wird, wie ihn die NPD zum Beispiel, selbst oder gerade wenn sie Umfrageergebnisse wie die Linkspartei hätte, nie und nimmer eingeräumt bekäme? Auch nicht bekommt. Fragt sich das niemand, beklagt das niemand? Reicht es zu sagen, man sei links, um dem Extremismusverdacht zu entgehen? Ist es der Altherrenbonus der Macht, der Oskar Lafontaine und Gregor Gysi in die Hände spielt, die einfach schon so oft in den Fernsehtalkrunden waren, daß man sich dort gar nicht mehr vorstellen kann, sie auf einmal nicht mehr einzuladen?"
Der Bayerische Rundfunk (BR) hat unterdessen auf den FAZ-Aufruf reagiert: Klaus Ernst, Spitzenkandidat der Linkspartei in Bayern, wurde aus einer BR-Talkshow wieder ausgeladen.


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