Terrorist Nr. 1 in Mainz



Beweise für US-Massaker in Falludscha veröffentlicht


Zum ersten Mal sind Fotobeweise für US-Kriegsverbrechen in Falludscha aufgetaucht. Dr. Salam Ismael, 28, vor dem Irak-Krieg Arzt in Bagdad, behandelte während des US-Angriffs auf Falludscha im April 2004 Verletzte. Sein Augenzeugenbericht ist erschütternd.

Doctor Salam Ismael took aid to Fallujah last month. This is his story of how the US murdered a city
IT WAS the smell that first hit me, a smell that is difficult to describe, and one that will never leave me. It was the smell of death. Hundreds of corpses were decomposing in the houses, gardens and streets of Fallujah. Bodies were rotting where they had fallen—bodies of men, women and children, many half-eaten by wild dogs. (..)


Dr. Salman Ismael beschreibt unter anderem wie ein 17jähriges Mädchen Zeuge der Erschießung ihrer ganzen Familie wurde. Eine andere Familie erzählte Ismael, wie Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet wurde, die den Befehl bekommen hatte, sich mit einer weißen Flagge vor einer Moschee zu versammeln.

On 12 November Eyad Naji Latif and eight members of his family—one of them a six month old child—gathered their belongings and walked in single file, as instructed, to the mosque.
When they reached the main road outside the mosque they heard a shout, but they could not understand what was being shouted. Eyad told me it could have been “now” in English. Then the firing began.
US soldiers appeared on the roofs of surrounding houses and opened fire. Eyad’s father was shot in the heart and his mother in the chest.
They died instantly. Two of Eyad’s brothers were also hit, one in the chest and one in the neck. Two of the women were hit, one in the hand and one in the leg.
Then the snipers killed the wife of one of Eyad’s brothers. When she fell her five year old son ran to her and stood over her body. They shot him dead too. (..)


Nobody knows how many died. The occupation forces are now bulldozing the neighbourhoods to cover up their crime. What happened in Fallujah was an act of barbarity. The whole world must be told the truth.

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Von Lenin's Tomb. Hier gibts Details und Termine zu einer in einer Reihe von Städten stattfindenden Veranstaltung mit zwei Augenzeugen aus Falludscha. Socialist Worker, die diesen Augenzeugenbericht und die Fotos morgen exklusiv veröffentlichen werden, ist die englische Schwesterzeitung von Linksruck.

UPDATE: Frank hat die beiden Augenzeugen für Linksruck interviewt:

Sie zeigten mir Fotos und Videos von denen, die das US-Militär ermordet hat: und das waren keine Terroristen, auch keine Rebellen - sondern Kinder, Mütter, alte Menschen, Familienväter. Gezielt abgeschlachtet, von Scharfschützen des US-Militärs unter Beschuss genommen, obwohl sie weiße Fahnen schwenkten.

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Gegen die Besatzung


Naomi Klein über das Ergebnis der "Wahl" im Irak:

Das ist das Ergebnis der Wahl: Eine überwältigende Mehrheit der Iraker ging zur Wahl, um die von Amerika installierte Regierung Iyad Allawi rauszuwerfen. Diese hatte sich geweigert, die Amerikaner zum Rückzug aufzufordern. Eine entschiedene Mehrheit von Wählern stimmte für die ‘Vereinigte Irakische Allianz’ (UIA). Ein zweiter Schwerpunkt des UIA-Programms besteht in der Forderung nach einem “Zeitplan für den Rückzug der multinationalen (Streit-)Kräfte aus dem Irak”. Das Parteiprogramm des siegreichen UIA-Bündnisses enthält noch weitere eindeutige Botschaften - hier die Highlights: “Ein Sozialsystem, das jedem gesunden Iraker von staatswegen einen Arbeitsplatz garantiert... Die Bürger sollen Grund erhalten, um ein Haus bauen zu können”. Die UIA verspricht, “die Schulden des Irak zu ignorieren, die Reparationszahlungen zu canceln, und den Ölreichtum in Wirtschaftsentwicklungsprojekte zu investieren”. Kurz gesagt, die Iraker haben sich an der Wahlurne gegen jene radikale Politik des ‘freien Markts’ entschieden, die ihnen der damalige US-Chefgesandte Paul Bremer aufzwang - und die das kürzliche Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) weiter zementierte.


Anti-Bush-Protest: Mainz wird nicht abgeschottet


Wenn Bush am 23.2. nach Mainz kommt, wird es dort Massenprotest geben. Die Berichte über eine vollkommene Abschottung von Mainz haben sich als Medienpropaganda gegen die Bushproteste herausgestellt. Hier die Presseerklärung des Bündnises:

Versammlungsfreiheit gewährleistet
Aktionsbündnis erwartet Gewährleistung des Versammlungsrechts am 23. Februar in MainzDas Aktionsbündnis "Not Welcome, Mr. Bush!" erwartet für den Tag des Bush-Besuches am 23. Februar, dass das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gewährleistet wird. Nach ersten Gesprächen mit den zuständigen Stellen gehen wir davon aus, dass es auch am 23. Februar für Demonstratinnen und Demonstranten möglich sein wird, die Stadt Mainz zu erreichen.
Wir erwarten, dass Polizei und Ordnungsamt ihre Zusagen einhalten und die in den Medien kursierende "Abschottung" der Stadt Mainz nicht eintreten wird.





Bald, spätestens Freitag, wieder regelmäßiges Bloggen. In der Zwischenzeit: mal hier, hier oder hier vorbeischauen.


Wahlen-Hype


Sami Ramadani, ein Londoner Professor, der unter Sadam Hussein geflohen ist, nimmt die Propaganda über die Wahlen im Irak auseinander.

With the past few days' avalanche of spin, you could be forgiven for thinking that on January 30 2005 the US-led occupation of Iraq ended and the people won their freedom and democratic rights. This has been a multi-layered campaign, reminiscent of the pre-war WMD frenzy and fantasies about the flowers Iraqis were collecting to throw at the invasion forces. How you could square the words democracy, free and fair with the brutal reality of occupation, martial law, a US-appointed election commission and secret candidates has rarely been allowed to get in the way of the hype. (..)

George Bush and Tony Blair made heroic speeches on Sunday implying that Iraqis had voted to approve the occupation. Those who insist that the US is desperate for an exit strategy are misreading its intentions. The facts on the ground, including the construction of massive military bases in Iraq, indicate that the US is digging in to install and back a long-term puppet regime. For this reason, the US-led presence will continue, with all that entails in terms of bloodshed and destruction.

Hier gehts weiter.


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